20 freie Plätze

Coburg ist zur Aufnahme afghanischer Flüchtlinge bereit

Angesichts der schwerwiegenden humanitären Katastrophe Afghanistan, hat sich die Stadt Coburg bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Derzeit bangen in dem Land vor allem Ortskräfte, die für die Bundeswehr gearbeitet haben, um ihr Leben. Die Bundesregierung versucht, diese Menschen nach Deutschland zu bringen.

Coburg hat der Regierung von Oberfranken bereits in der vergangenen Woche 20 freie Plätze gemeldet. Die Regierung ist für die Verteilung der Flüchtlinge zuständig.

Brief an Innenminister und Verteidigungsministerin

Am Montag hat Oberbürgermeister Dominik Sauerteig Briefe an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann geschrieben. In beiden Schreiben betont er, dass die Stadt Coburg „ihre humanitäre Verantwortung im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen und der kommunalen Möglichkeiten in vollem Umfang wahrnimmt und bereit ist, afghanische Familien, die deutsche Streitkräfte als Ortskräfte unterstützt haben, eine sichere Heimat zu bieten.“

Weiter schreibt der Oberbürgermeister: „Die Bilder aus Afghanistan sind schockierend. Afghanische Menschen, ganze Familien, die den deutschen Streitkräften als Ortskräfte über Jahre hilfreich bei ihrer Mission zur Seite standen, müssen um ihr Leben fürchten, weil sie genau dies taten. Medien zufolge sind Taliban gezielt auf der Suche nach ihnen, um sie ‚zur Rechenschaft zu ziehen. Coburg hat als weltoffene und tolerante Stadt mithilfe eines großen Netzwerk aus kirchlichen und sozialen Trägern sowie Ehrenamtlichen bewiesen, dass Flüchtende willkommen und gut integrierbar sind.“

Die Bundesverteidigungsministerin bat Dominik Sauerteig persönlich: „Tun Sie alles in Ihrer Macht Stehende, um diese Menschen zu retten.“

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